Die Geschichte der Gemeinde
Samstag, den 04. März 2006 um 08:46 Uhr
Kurzer Abriss
Wehrendorf entstand etwa um 900 und wurde für gut 200 Jahre Zentrum eines großen Kirchspiels mit Vlotho, Valdorf und Bonneberg. Es gab hier eine der Hl. Katharina geweihte kleine Kirche. Im 12. Jahrhundert verlor diese Kirche ihre Mittelpunktsbedeutung. Das kirchliche Leben verlagerte sich nach Valdorf. Die Bedeutung der Wehrendorfer Kirche verfiel.
Im Dreißigjährigen Krieg soll sie zerstört und später wieder aufgebaut worden sein; zerfiel dann aber und wurde 1828 abgerissen. Als 1895 eine zweite Pfarrstelle in Valdorf mit Sitz in Wehrendorf eingerichtet wurde, kam bald auch der Wunsch nach einer eigenen Kirche wieder auf.
Zunächst schuf man jedoch Versammlungsmöglichkeiten im Pfarrhaus, das 1929 zu einem Gemeindehaus erweitert wurde. Hier feierte man seit 1955 regelmäßig Gottesdienst und konnte schließlich 1969 die eigene Kirche bekommen. So war es nur konsequent, dass die Gemeinde ein Jahr später wieder selbständig wurde.
Es gab übrigens noch eine weitere Kirchengemeinde in der Nachbarschaft, die ein Auge auf die Notkirche Bad Oeynhausens geworfen hatte, die Kirchengemeinde Wittel. Bereits 1967 hatte man sich darum beworben. Aber auf dem Wittel konnte man das nötige Grundstück nicht rechtzeitig bereitstellen. So waren die Wehrendorfer schneller und bekamen den Zuschlag für das Kirchengebäude.