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Mittwoch, 19 März 2008 |
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Niemand lässt sich gern aufs Kreuz legen. Weder beim Ringkampf - denn dort hat man verloren, wenn beide Schultern gleichzeitig den Boden berühren. Noch im übertragenen Sinn. Denn wenn man beim Autokauf, dem Versicherungsabschluss oder beim Traumurlaub betrogen wurde, bleiben Ärger, Scherereien und Verlust nicht aus. Und schon gar nicht, wenn es in der ursprünglichen Bedeutung um die Todesstrafe geht. Denn da bedeutet es unvorstellbare Schmerzen und ein grausames Sterben. Jesus ließ sich trotzdem aufs Kreuz legen. Freiwillig, weil es der Wille Gottes war. Und aus Liebe zu uns. Dann hing Jesus zwischen Himmel und Erde.
Er, der vom Himmel kam, um Gottes Liebe auf die Erde zu bringen. Ihn hat es das Leben gekostet. Aber wir können jetzt auf seine Kosten in den Himmel kommen. Es reicht nicht, sich über das Kreuz zu informieren, sich mit einem Kreuz zu dekorieren und mit dem Gekreuzigten zu sympathisieren. Man muss den Gekreuzigten als seinen Heiland akzeptieren, wenn man seine Schuld loswerden und ewiges Leben haben will. Dann wird jedes Wegkreuz ein Erinnerungszeichen: Gott liebt dich! Nimm seine Liebe an. Jedes Gipfelkreuz wird ein Glaubenszeichen: Die Mächte des Bösen sind besiegt. Jedes Grabkreuz wird ein Siegeszeichen: Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Ernst Günter Wenzler |